5 Juni 2008 9:15 Uhr Oberpfaffenhofen " Shuttle Mission STS 122 " (Tonsequenz bitte Lautsprecher einschalten )
Mit dem Start der Raumfähre Atlantis am 7. Februar 2008, um 20.45 Uhr vom Kennedy Space Center in Florida begann der für zehn Jahre geplante Einsatz des europäischen Weltraumlabors Columbus auf der ISS. Nach der Kopplung des Shuttle an die ISS nahmen die Astronauten direkt die Arbeiten zur Vorbereitung der Montage von Columbus auf. Mit dem Ruf „Calling Munich“ erfolgte die Einbindung des Columbus-Kontrollzentrums beim DLR in Oberpfaffenhofen im Auftrag der europäischen Weltraumorganisation ESA. Die beiden NASA-Astronauten Stanley Love und Rex Walheim montierten beim ersten Außen- bordeinsatz (Extra vehicular activity – EVA) das Labor. Hans Schlegel kontrollierte und überwachte dabei die Arbeiten von Bord der ISS aus. Beim zweiten Außenbordeinsatz montierten Hans Schlegel und Rex Walheim einen neuen Stickstofftank der ISS-Klimaanlage.

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Columbus ist der europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation. Das Weltraumlabor wurde von der europäischen Raumfahrtindustrie unter Führung der EADS Astrium entwickelt und gebaut. Der Betrieb obliegt dem Columbus-Kontrollzentrum im Auftrag der ESA. Es begleitet und überwacht auch die Experimente an Bord. Die gewonnenen Daten werden von Oberpfaffenhofen aus an europaweit neun angebundene Nutzerzentren verteilt.Von der Effizienz des Betriebs im Columbus- Kontrollzentrum konnten sich heute bei ihrem Besuch in Oberpfaffenhofen die STS-122-Astronauten Hans Schlegel, Stephen N. Frick, Stanley G. Love, Leland D.Melvin, Alan G. Poindexter und Rex J. Walheim überzeugen.

Foto Bayexna

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