16. März 2017 10:00 München “ BayernLB 2017 “
Alle Kundensegmente der BayernLB haben einen positiven Beitrag zum Ergebnis geleistet. Die BayernLB hat 2016 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 708 Mio. Euro erwirtschaftet.

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Der Zinsüberschuss der BayernLB ist wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und des reduzierten Geschäftsumfangs im vergangenen Jahr auf 1.475 Mio. Euro zurückgegangen (Vj.: 1.612 Mio. Euro). Den Provisionsüberschuss konnte die Bank dagegen leicht auf 296 Mio. Euro steigern (Vj.: 289 Mio. Euro). Durch den nun weitestgehend erfolgten Abbau des Nicht-Kerngeschäfts hat die BayernLB ihre Bilanzsumme im vergangenen Jahr auf 212,1 Mrd. Euro reduziert (Vj.: 215,7 Mrd. Euro). Die risikogewichteten Aktiva (RWA) wurden durch weitere Optimierungsmaßnahmen sowie ebenfalls durch die Reduzierung des Nicht-Kerngeschäfts auf 65,2 Mrd. Euro verringert (Vj.: 69,6 Mrd. Euro).
Die Eigenkapitalquote (CET 1-Quote) der BayernLB lag zum Jahresultimo bei robusten 14,7 Prozent (Vj.: 15,1 Prozent). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert vor allem aus der im April 2016 vorgenommenen Rückführung der stillen Einlage in Höhe von 1,3 Mrd. Euro an den Freistaat Bayern. Die für die Einschätzung der zukünftigen Kapitalstärke wichtige „fully loaded“-Quote hat sich dagegen erhöht. Sie stieg von 12,0 Prozent auf 13,2 Prozent.
Trotz des äußerst herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds rechnet die BayernLB aufgrund der guten Portfolioqualität und ihrer stabilen Kundenbasis auch für das Jahr 2017 mit einer soliden geschäftlichen Entwicklung. Allerdings stellen insbesondere geopolitische Risiken sowie die weitere Entwicklung des Ölpreises, der Zinsen und der Wechselkurse Unsicherheitsfaktoren dar. Die BayernLB erwartet für das Jahr 2017 erneut ein positives Ergebnis vor Steuern im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

Foto : Bayexna
Namenverzeichnis : Vorsitzender des Vorstandes Johannes-Jörg Riegler - Markus